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Algen im Aquarium: Was tun?

Algen im Aquarium sind normal – aber wenn sie überhandnehmen, lohnt sich ein Blick auf Licht, Nährstoffe und Pflege.

Algen gehören ein Stück weit dazu

Ein Aquarium ganz ohne Algen gibt es kaum. Leichte Algenbeläge sind normal und werden von Garnelen, Schnecken und manchen Fischen sogar abgeweidet. Problematisch wird es, wenn Algen stark wachsen und Pflanzen verdrängen.

Häufige Ursachen

  • zu lange Beleuchtungszeit
  • zu viel Futter
  • zu viele Nährstoffe im Wasser
  • zu wenige oder schwächelnde Pflanzen
  • instabile CO2- oder Düngeversorgung
  • frisch eingerichtetes Aquarium

Licht überprüfen

Viele Algenprobleme hängen mit zu viel oder zu langem Licht zusammen. Für den Start sind oft 6 bis 8 Stunden Beleuchtung sinnvoller als ein sehr langer Lichttag.

Fütterung reduzieren

Futterreste bringen Nährstoffe ins Wasser. Gerade in kleinen Aquarien sollte sparsam gefüttert werden. Was nach kurzer Zeit nicht gefressen wurde, war oft zu viel.

Pflanzen stärken

Gesunde Pflanzen konkurrieren mit Algen um Nährstoffe. Schnellwachsende Pflanzen können besonders am Anfang helfen, das Becken zu stabilisieren.

Garnelen und Schnecken als Helfer

Garnelen und Schnecken können leichte Beläge abweiden. Sie lösen aber nicht die Ursache eines starken Algenproblems. Die Basis bleibt ein stabiles Gleichgewicht.

Fazit

Algen sind kein Weltuntergang. Wer Licht, Fütterung, Wasserwechsel und Pflanzenwuchs im Blick behält, bekommt die meisten Algenprobleme Schritt für Schritt in den Griff.

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