Überfütterung ist ein häufiger Fehler
Viele Probleme im Aquarium entstehen durch zu viel Futter. Fische wirken oft hungrig, nehmen Futter schnell an und betteln an der Scheibe. Das heißt aber nicht, dass sie große Mengen brauchen.
Warum zu viel Futter problematisch ist
Futterreste sinken zu Boden, gammeln und belasten das Wasser. Dadurch können Nitrit, Nitrat, Algen und schlechte Wasserqualität entstehen. Gerade in neuen oder kleinen Aquarien kann das schnell kritisch werden.
Wie viel sollte man füttern?
Als grobe Orientierung sollte nur so viel gefüttert werden, wie die Fische in kurzer Zeit aufnehmen können. Was liegen bleibt, war meistens zu viel. Bodenfische brauchen eigenes sinkendes Futter und sollten nicht nur von Resten leben.
Wie oft füttern?
Für viele Gesellschaftsaquarien reicht eine kleine Fütterung pro Tag. Je nach Fischart, Alter und Besatz kann die Menge variieren. Ein gelegentlicher Fastentag ist bei vielen erwachsenen Fischen unproblematisch.
Abwechslung ist sinnvoll
Flockenfutter, Granulat, Frostfutter, Lebendfutter und pflanzliche Ergänzungen können je nach Fischart sinnvoll sein. Wichtig ist, dass das Futter zum Maul, Verhalten und natürlichen Bedarf der Fische passt.
Fazit
Fische richtig zu füttern bedeutet nicht viel zu füttern, sondern passend. Kleine Mengen, passende Futtersorten und ein Blick auf Wasserqualität sind die beste Grundlage.