Warum Eingewöhnung bei Garnelen so wichtig ist
Garnelen reagieren empfindlich auf plötzliche Veränderungen. Beim Umsetzen treffen Transportwasser und Aquarienwasser oft auf unterschiedliche Temperatur, Härte, pH-Wert oder Leitwert. Eine langsame Eingewöhnung reduziert Stress deutlich.
Schritt 1: Licht dimmen und Ruhe schaffen
Bevor die Garnelen eingesetzt werden, sollte das Licht nicht zu grell sein. Stelle den Beutel oder Transportbehälter ruhig ab und vermeide hektische Bewegungen.
Schritt 2: Temperatur angleichen
Der geschlossene Beutel kann zunächst im Aquarium treiben, damit sich die Temperatur langsam angleicht. Danach werden die Garnelen mit Transportwasser in einen sauberen Behälter gegeben.
Schritt 3: Langsam Aquarienwasser zugeben
Ideal ist eine langsame Tröpfchenmethode. Dabei tropft über längere Zeit Aquarienwasser in den Behälter. So gewöhnen sich die Garnelen Schritt für Schritt an die neuen Wasserwerte.
Schritt 4: Garnelen vorsichtig umsetzen
Nach der Eingewöhnung werden die Garnelen vorsichtig mit einem Kescher umgesetzt. Das Transportwasser sollte möglichst nicht komplett ins Aquarium gelangen.
Nach dem Einsetzen
- Nicht sofort stark füttern.
- Den Tieren Ruhe geben.
- Nicht direkt im Aquarium umbauen.
- In den ersten Stunden nur beobachten.
Fazit
Eine ruhige, langsame Eingewöhnung ist einer der wichtigsten Schritte für einen erfolgreichen Start. Gerade bei Garnelen lohnt sich Geduld enorm.