Zwei beliebte Garnelengruppen
Neocaridina und Caridina gehören zu den bekanntesten Zwerggarnelen in der Aquaristik. Beide Gruppen können wunderschön sein, unterscheiden sich aber deutlich bei Haltung und Anspruch.
Neocaridina: robust und anfängerfreundlich
Neocaridina davidi ist für Anfänger meist die beste Wahl. Bekannte Farbformen sind Red Fire, Bloody Mary, Blue Dream, Yellow Fire, Orange Sakura und Green Jade. Sie sind vergleichsweise tolerant und kommen oft mit normalen Leitungswasserwerten zurecht.
Caridina: empfindlicher, aber faszinierend
Caridina-Garnelen wie Crystal Red, Taiwan Bee oder andere Hochzuchtformen sind oft empfindlicher. Viele benötigen sehr bestimmte Wasserwerte, häufig Osmosewasser und spezielle Aufhärtesalze.
Unterschiede bei den Wasserwerten
Neocaridina mögen stabile, eher unkomplizierte Bedingungen. Caridina werden oft in weicherem, kontrolliert aufbereitetem Wasser gehalten. Deshalb sind Caridina für Einsteiger meist anspruchsvoller.
Vermehrung und Haltung
Beide Gruppen können sich im Aquarium vermehren. Bei Neocaridina gelingt das in stabilen Becken oft leichter. Caridina können ebenfalls gut funktionieren, brauchen aber mehr Kontrolle und Erfahrung.
Kann man verschiedene Farben mischen?
Bei Neocaridina können sich verschiedene Farbformen untereinander kreuzen. Dabei entstehen später oft weniger intensive oder wildfarbene Nachkommen. Wer eine Farbe erhalten möchte, hält am besten nur eine Farbform.
Fazit
Für Anfänger sind Neocaridina meist die bessere Wahl. Caridina sind spannend, aber eher für Aquarianer geeignet, die Wasserwerte gezielt einstellen und stabil halten möchten.