Schnecken sind nicht automatisch ein Problem
Viele Anfänger erschrecken, wenn plötzlich Schnecken im Aquarium auftauchen. Dabei sind Schnecken oft sehr nützlich. Sie fressen Futterreste, abgestorbene Pflanzenteile und Algenbeläge und gehören in vielen Becken zum natürlichen Gleichgewicht.
Warum Schnecken nützlich sind
- Sie verwerten Futterreste.
- Sie fressen abgestorbene Pflanzenreste.
- Sie lockern teilweise den Bodengrund.
- Sie zeigen durch starke Vermehrung oft zu viel Futter an.
- Sie passen gut zu Garnelenbecken.
Wann werden Schnecken zur Plage?
Meist vermehren sich Schnecken stark, wenn zu viel Futter im Aquarium landet. Die Schnecken sind dann nicht die Ursache, sondern ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht.
Wie hält man Schnecken im Gleichgewicht?
Weniger füttern, Futterreste entfernen und regelmäßig pflegen. Wer die Futtermenge kontrolliert, kontrolliert meistens auch die Schneckenpopulation.
Beliebte Schneckenarten
Posthornschnecken, Blasenschnecken, Turmdeckelschnecken, Geweihschnecken und Rennschnecken haben alle unterschiedliche Vorteile. Nicht jede Art vermehrt sich im Süßwasser gleich stark.
Schnecken und Garnelen
Schnecken passen in vielen Fällen sehr gut zu Garnelen. Sie sind friedlich, verwerten Reste und stören die Garnelen normalerweise nicht.
Fazit
Schnecken sind meistens Helfer, keine Feinde. Wenn sie sich stark vermehren, sollte man vor allem die Fütterung und Pflege prüfen.