Garnelen brauchen Abwechslung
Garnelen ernähren sich in der Natur nicht von einer einzigen Futtersorte. Sie fressen Biofilm, Algenbeläge, Pflanzenreste, Mikroorganismen und gelegentlich proteinreichere Nahrung. Im Aquarium sollte die Fütterung deshalb abwechslungsreich, aber sparsam sein.
Hauptfutter für Garnelen
Ein gutes Garnelen-Hauptfutter bildet die Basis. Es sollte pflanzliche Bestandteile, Mineralien und gut verwertbare Nährstoffe enthalten. Wichtig ist, dass es nicht sofort zerfällt und das Wasser unnötig belastet.
Laub als natürlicher Klassiker
Laub ist im Garnelenbecken fast immer sinnvoll. Es bietet Futter, Struktur und fördert Biofilm. Besonders beliebt sind Seemandelbaumblätter, Walnusslaub oder anderes geeignetes Herbstlaub aus sicheren Quellen.
Mineralfutter
Mineralien unterstützen Garnelen bei Wachstum und Häutung. Besonders in sehr weichem Wasser oder bei Häutungsproblemen kann Mineralfutter sinnvoll sein.
Proteinfutter sparsam einsetzen
Protein ist wichtig, sollte aber nicht übertrieben werden. Zu viel proteinreiches Futter kann das Wasser belasten. Ein bis zwei kleine Protein-Gaben pro Woche reichen in vielen Becken aus.
Staubfutter für Junggarnelen
Staubfutter verteilt sich fein im Aquarium und kann Junggarnelen helfen, überall Nahrung zu finden. Es sollte sehr sparsam verwendet werden, weil es das Wasser schnell belasten kann.
Fazit
Sinnvolles Garnelenfutter besteht aus einer Mischung: gutes Hauptfutter, Laub, gelegentlich Mineralien, sparsam Protein und bei Nachwuchs etwas Staubfutter. Die wichtigste Regel bleibt: lieber wenig und regelmäßig als zu viel auf einmal.